Römische Monumente sind überall im historischen Zentrum von Patras verstreut und bilden eine einheitliche archäologische Stätte von großer historischer Bedeutung. Diese Denkmäler sind Symbole der Entwicklung Patras während der römischen Besatzungszeit und bestehen aus dem römischen Amphitheater, dem römischen Nymphäum, dem römischen Aquädukt und der Brücke des Milichos.
Das Römische Amphitheater wurde im 1. Jahrhundert n.Chr. während der Herrschaft von Dometianus erbaut und befindet sich in der Nähe des römischen Odeons und ist 200 m lang und 90 m breit. In diesem Stadium fanden die „Cäsarischen“ Sportveranstaltungen zu Ehren Cäsars, anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Gründung der Kolonie von Patras, statt.
Die Nymphäen sind Beispiele des ausgeprägten römischen Lebens, da es sich um Gebäude des 4. Jahrhunderts n.Chr. handelt, die als Erholungsstätten genutzt wurden. Sie besaßen Fontänen und Gärten, die später als Kirchen und Friedhöfe verwendet wurden.
Das Römische Aquädukt, befindet sich in der Nähe der Burg, wo es einen künstlichen Staudamm bildete und auch heutzutage Teil des modernen Wasserreservoirs ist. In der Antike wurden in diesem Bereich die Nymphen, die Wassergöttinnen, verehrt. Das Funktionsprinzip basiert auf Grundlage der kommunizierenden Röhren.